| Zum Jahresende mal ein paar versöhnliche Worte: Das mit den guten Vorsätzen könnt Ihr Euch getrost in die Haare schmieren. Es wird ja eh nix draus. Entweder, weil nicht mal der Geist wirklich willig ist. Oder, weil man auf viele Dinge gar keinen Einfluss hat. Was wollte ich 2011 nicht alles machen. Und vor allem: Was wollte ich alles nicht machen. Zum Beispiel weniger Geld für die Autos ausgeben, die in Wahrheit fast nur mehr Stehzeuge sind. Das Gegenteil war der Fall und auch sonst gab es viele Dinge, die den schnellen Tod für RSC bedeutet hätten: Zum einen ein neuer Job, der mir bei weitem nicht die Menge an Freizeit gelassen hätte, um noch diese Seite zu betreiben. Zum anderen der Verkauf der Domain rsc.at, der das Ende der Seite in dieser Form ohnehin besiegelt hätte. Es ist bei beiden Punkten nur der Unzuverlässigkeit der Leute zu verdanken, dass weder noch etwas geworden ist. Im Zeitalter der besten Kommunikationsmittel ist es für mich unentschuldbar, sich an Vereinbarungen und versprochenen Anrufen nicht zu halten. Andererseits gibt es keine eindeutigere Antwort als ausbleibende Reaktionen. So unhöflich sie auch sein mag. War schon ein wenig komisch, das nichts geklappt hat, jedenfalls hocke ich immer noch auf dem gleichen Stuhl am gleichen Schreibtisch und klopfe wieder mal irgendein Gefasel auf die Startseite, wie ich es schon seit Jahren mache. Aber irgendwie bin ich auch froh darüber. Wer weiß, wofür es gut war. Ob das Erlebte nächstes Jahr etwas ändern wird? Um ehrlich zu sein: Vor hab ichs. Ist zwar kein Neujahrs-Vorsatz, weil das wird ja dann doch nix. Aber so viel sei gesagt: Dieses mal wird wirklich alles beendet und abgeschlossen. Und wenn ich in einem Jahr wieder etwas von Dingen erzähle, die nicht geklappt haben, dann denkt Euch Euren Teil dazu.
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