| Kurioses |
| Kurioses |
|
Wie heißts so schön: Andere Länder, andere Sitten. Das gilt in vielen Bereichen. Beim Essen, Trinken, sicher auch beim Sex oder bei der Kleidung.
Sicher aber auch beim Umgang mit fremdem Eigentum. Anders kann ich mir nämlich nicht erklären, wie diese, sagen wir, Effektlackierung zustande gekommen ist. Weil eher unwahrscheinlich ist die Variante des masochistischen Opel-Eigners. Auch moderne Kunst mag zwar oft vom Volk nicht verstanden sein, für diese Variante wirkt das Werk aber zu wenig inszeniert (und somit unmissverständlich). Ebenso kurios: normalerweise würde ich so einen Wagen schleunigst abschleppen. Was macht man im südlichen Spanien? Man lässt den Vectra direkt vorm Haupteingang des Flughafens vom Hänger rollen. Würd ich ja verstehen, wenn es sich um Wolfsburg handelt, aber dort? Vielleicht war das nur ein Zeichen der Parkplatzverwaltung, was mit Falschparkern passiert. Betriebsanleitungen, die irgendwer irgendwo ins deutsche übersetzt, haben meist die ärgsten Hunde drin. Entweder, weil der arme Übersetzer keine Ahnung von unserer Sprache hat, oder weil die Übersetzungsprogramme im Netz nur den ärgsten Schmarrn ausspucken. However, die Anleitung zur Blende für die Zusatzinstrumente (allein die Tatsache, dass man dafür eine Anleitung braucht, ist ja schon kurios an sich) geht einen anderen Weg. Und zwar schlicht deswegen, was dort drin beschrieben ist. Ich weiß nicht, wie ernst dieser Wisch überhaupt gemeint war, aber nachdem das Teil aus Amerika stammt, wird wohl schon einiges dran sein, dass wirklich alles erwähnt wird. Entfernen Sie das Radio zuerst (no na), oder allein die Auflistung, was man für Werkzeug braucht. Nämlich genau einen Phillips-Schraubenzieher. Immerhin weiß der Schreiber über die Zustände aller Zweier-Golf bescheid: "Entfernen Sie zuerst das Nachrüst-Radio (hat überhaupt noch ein Zweier das originale Radio drin?)". Grundsätzlich braucht man garnicht erklären, was da schief lief (check da rhyme!). Sechs Parkplätze sind ja grundsätzlich ok für einen kleinen Supermarkt, aber wie bitte, soll das gehen? Wers noch immer nicht geschnallt hat: Stichwort Ausfahrt. Zweifellos, wir befinden uns am Land. Und Not macht erfinderisch. Wie also am besten so einen Riesenreifen transportieren. Da ist doch die beste Lösung, das Ding auf die Haube zu legen und die Beifahrerin hält einfach mit einem Seil das Ding fest, dass es bei eine Bremsung nicht hinunterfliegt (wiegt ja nicht so viel, kann man locker dahalten). Dieses Klischee, dass Bedienungsanleitungen aus Asien grundsätzlich falsch geschrieben sind, ist ja wirklich allseits bekannt. Allerdings: Das ist kein Gerücht! Es fängt ja schon mal damit an, dass man für eine Steppdecke eigentlich nicht mal eine Anleitung braucht, aber lest selbst. Computer sind toll, die erleichtern die Arbeit. Auch jene an der Kassa. Da kann man vorwählen, wie oft ein bestimmtes Produkt erworben wird und man dieses dann scannen muss. Kann man, muss aber nicht, wie Roli erfahren musste. Stellt Euch vor, ich hätte 100 Stück gekauft Parken in Österreich - ein unendliches Thema. Entweder, man wird auf einem völlig leeren Parkplatz zugeparkt, weil sich alle genau an dein Auto ranquetschen. Oder aber, man geht verschwenderischst mit dem Platz um, wo eh keiner ist. Hut ab also vor dem Bora-Fahrer, der es vielleicht gut gemeint hatte und die Parklücke frei ließ - und gleichzeit blockierte. Bilder bitte senden an office@rsc.at Alle Einsendungen werden garantiert veröffentlicht |